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 Eine Flugfahrt (Warning: Character Death!)

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BeitragThema: Eine Flugfahrt (Warning: Character Death!)   Sa Nov 01, 2014 5:53 pm

Ein Oneshot. Warning: Character Death!
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,,Hör doch bitte auf, gegen den Sitz zu schlagen, Ästa!'' ,,Hättest du wohl gerne''
Matthias stöhnte. Sie, also Lukas, Emil mit seiner Schwester, Tino, Berwald, und er selber, war mitten in einem Flugzeug Richtung Rom, und gerade er musste vor Ästa sitzen. Das kann ja auch nur ihm passieren
,,Wieso schlägst überhaupt gegen MEINEN Sitz'' Dabei betonte er das 'meinen' ins besondere.
Die Violettäugige zuckte die Schultern, ganz gleich, ob das der Däne sehen konnte oder nicht. ,,Hab ich wahrscheinlich von Lukas''
Jetzt drehte sich Lukas, der die ganze Zeit still neben Matthias gesessen war, auch um und sah sie fragend an. ,,Was heißt hier von mir?'' Ästa grinste. Für einen Moment hörte sie auf, den Sitz zu schlagen und strich ihr grauliches Seitenpony vom Gesicht. Ihre violetten Augen blickten ihn entschuldigend an. ,,Sorry'' entschuldigte sie sich ,,Aber du bist mein Bruder''
Lukas drehte sich wieder zurück zu sienem Platz. Seine Augen blickten Leer wie immer, sein Gesicht emotionslos. Doch trotzdem konnte man die Freude ihn ihm sehen. Den Funken leuchtete in seine tiefblauen Augen, mit einem purpurnen Ring um die Pupillen. Für einen Moment glaubte Ästa, ihn lächeln zu sehen. Nicht eines dieser Lächeln, die Matthias oder Tino macht. Nein, eher dieses warmes und erfreuliche Lächeln. Jenes Lächeln, wie Ästa und Emil sie früher zu sehen vermochten. Nur sie beide allein. Doch er tat es nicht.

Ästa schloss ihre Augen und atmete tief ein und aus. Sie hatte sein Lächeln früher immer gesehen und nie zu schätzen gewusst. Nie daran gedacht, das sie diese Mimik niemals wieder sehen würde. Nie wieder.
Sie ballte ihre Hände in Fäusten zusammen und schlug nun noch härter auf dem Sitz des Dänen, voller Wut, weil er an alles Schuld war. Weil er der Grund war, wieso ihr großer Bruder nicht mehr lächlete. Er und Berwald! Sie waren an allem Schuld!
Ihre Schläge gewannen an Kraft und Geschwindigkeit. Sie biss sich auf die Lippen um ja keinen Wutschrei erklingen zu lassen, ja keine Träne, ja Zeichen an ihren Gedanken. Sie ignorierte das Gejammere von Matthias. Sie schlug einfach darauf zu. Härter und schneller.
Urplötzlich spürte sie eine kalte zarte Hand auf ihrer rechten Faust. Überrascht hörte sie auf, den jungen Mann zu quälen und blickte überrascht zur Seite. Es war ihr Bruder, der neben ihr saß und seine Hand auf ihre legte. ,,Ästa'' Ein Wort. Ihr Name. Sein Blick. Flehend. Ernst. Vorwurfsvoll.
Sie ließ ihre Arme sinken und lächelte. Doch ihre Augen blickten traurig. Reumutig. Jedoch von einem Augenblick zum anderen strahlten ihre violetten Augen. ,,Entschuldigung, Matthias'' Ich kicherte. Ihre Stimme klang kindisch und fröhlich. ,,Ich hab mich wohl von meiner Wut zu sehr leiten lassen'' Der Größere stöhnte nun. ,,Schon wieder'' Sie nickte. Ganz gleich, ob er es nun sehen konnte oder nicht.
Die Isländerin krallte sich an seinen Sitz fest, zog sich so gut wie möglich, zu ihm und blickte ihn besorgt an. ,,Du bekommst jetzt doch keine blauen Flecken, oder?'' Ihre Stimme war mit Angst und Bange gefühlt.
Der Däne zuckte die Schultern. ,,Wahrscheinlich'' Er blickte sie ebenfalls an. Doch sein Blick war selbstsicher und frech. Dazu kam das er ihr angirffslustig die Zunge beleckte. Sie ignorierte ihn. 'Geschieht dir Recht' Dachte sie insgeheim, ohne sich von ihm provozieren zu lassen.
Dann wandte sie sich mit einem Lächeln zu Lukas. ,, LuLu~?'' So nannte sie ihn immer. Seit sie ein Kind war. Sie wollte, das sie damit aufhören konnte. Aber eine Gewohnheit lässt sich schwer abbringen.
,,Wann sind wir denn da?'' ,,In einer paar Stunden''
Ästa nickte ihnen dankend zu. Ihr Blick war mit solch einer Güte und Sanftmut, dass Lukas glaubte, er würde sein füheres ich wieder erblicken.
Ästa holte ihren weißen MP3-Player raus, und steckte sich die Kopfhörer in ihre Ohren, während sie sich entspannt und ausgeruht sich an der Schulter ihres Bruders anlehnte. ,,Nacht'' flüsterte sie leise. Sie bemerkte wie Emils weiche Hand behutsam durch ihr Haar fuhr. Ein leichtes Lächeln zierte sich auf die Lippen der kleineren. Sie schmiegte sich weiter an ihm und lauschte unbekümmert die leisen Töne der Musik. Dabei merkte sie garnicht, wie das Flugzeug explodierte und sie alle in Stücke riss.
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